Beirat

Gemäß § 17b des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) richtet die Bundeszentrale einen Beirat ein,

„der sie bei der Erfüllung der Aufgaben nach § 17a Absatz 2 Satz 1 berät. Dem Beirat gehören bis zu zwölf Personen an, die sich in besonderer Weise für die Verwirklichung der Rechte und den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Vertretungen der Interessen von Kindern und Jugendlichen stehen drei Plätze zu. Hiervon sind zwei Sitze mit Personen zu besetzen, die zum Zeitpunkt ihrer Berufung höchstens 17 Jahre alt sind und von auf Bundesebene tätigen Vertretungen der Interessen von Kindern und Jugendlichen vorgeschlagen wurden. Die Berufung von Beiratsmitgliedern erfolgt durch die Bundeszentrale für eine Dauer von jeweils drei Jahren. Das Nähere regelt eine Geschäftsordnung.“, vgl. § 17b JuSchG.

Ausweislich der Gesetzesbegründung kommen als Beiratsmitglieder insbesondere in Betracht:

„Vertretungen von Kinderrechtsorganisationen, des Kinder- und Jugendschutzes, der freien Wohlfahrtspflege, von Elternvertretungen, von Familienverbänden, von Behindertenverbänden, der Ärzteschaft, der (Medien-)Pädagogik und von besonders von den Risiken digitaler Mediennutzung Betroffenen. Besonders hervorgehoben sind die Vertretungen von Interessen der Kinder und Jugendlichen im engeren Sinne, denen drei feste Plätze zustehen. Wiederum zwei davon sind mit Kindern und/oder Jugendlichen zu besetzen (…).

Der Beirat soll auch die Möglichkeit weitergehender direkter Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen bei der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes unterstützen und entsprechende Verfahren bei der Bundeszentrale unter Berücksichtigung des Standes der kinderrechtlichen und jugendpolitischen Diskussion anregen“ (BT-Drs. 19/27289, S. 16).

Der Inhalt dieser Seite befindet sich im Nachgang zu der ersten Sitzung des Beirates am 24. März 2022 im Aufbau.