Die unabhängige Expertenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat im Juni 2026 als eine der Maßnahmen ein „KI-Seepferdchen“ vorgeschlagen. Sebastian Gutknecht, Direktor der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), sowie Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Host des Data-Agenda-Podcasts, haben sich in Folge 95: Ein „KI-Seepferdchen“ für alle – Befähigung und Schutz in der digitalen Welt, gemeinsam mit Technikjournalist Jörg Schieb über das geplante KI-Vermittlungskonzept für Kinder und Jugendliche ausgetauscht. Beim „KI-Seepferdchen“ geht es darum, Kinder schon im Grundschulalter mit den Möglichkeiten und Risiken von KI, insbesondere von Chatbots, vertraut zu machen. Die Vermittlung von KI-Kompetenz ist auch für Schulen und Schulträger eine Rechtspflicht.
Für alle Interessierten gibt es die Folge hier zu hören: https://dataagenda.de/folge-95-ein-ki-seepferdchen-fuer-alle-befaehigung-und-schutz-in-der-digitalen-welt/.
Über die BzKJ
Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen ein gutes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen. Dabei handelt sie im Auftrag des Jugendschutzgesetzes (JuSchG). Zu ihren Aufgaben gehören die Indizierung von jugendgefährdenden Medien, die kontinuierliche Förderung der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes sowie die Vernetzung aller im Kinder- und Jugendmedienschutz wichtigen Akteurinnen und Akteure. Zudem bietet sie Eltern, Fachkräften, Kindern und Jugendlichen Orientierung für eine möglichst sichere Mediennutzung. Die bei der BzKJ eingerichtete und unabhängige „Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten“ (KidD) überwacht die Einhaltung struktureller Vorsorgemaßnahmen (z. B. sichere Voreinstellungen, Melde- und Abhilfeverfahren etc.) von Online-Plattformen mit Sitz in Deutschland nach dem europäischen Digital Services Act (DSA).